Dezember 2018 - Ausstellung in Düsseldorf

Oh mein Gott war das Stress! Ich kann mich erinnern, wie ich und meine Mutter im Regen den Umzug aus unserer Wohnung gemacht haben. Wir mussten Sachen tragen, was das Zeug hält - und das wie gesagt im Regen. Viele Vorbereitungen für die Ausstellung in Düsseldorf waren ZEITGLEICH mit unserem Umzug. Dazu liefen noch Dinge schief:

Z.B. kamen die Leinwände für meine Labyrinthe bei der Lieferung zu spät ! Sie kamen teilweise sogar erst Tage später nach unserer Hinfahrt nach Düsseldorf !! Meine Labyrinth-Bücher, die zusätzlich zu den Leinwänden als Attraktion dienen sollten, kamen mit schwarzer Lösung statt mit roter Lösung ! Ein weiterer Patzer ! Und zuletzt mussten wir mein Keyboard ins Auto tragen und damit - mit unserem ganzen Möbeln vom Haus nebenbei gesagt - über vier Stunden mit dem Auto nach Düsseldorf !

 

Als wir in Düsseldorf ankamen, fing es an, dass wir die ganzen Leinwände (es war übrigens Hartschaumplatte und Whiteboard) an die Wände hangen - es war übrigens eine Schule, eine Sprachschule für Ausländer, hauptsächlich Chinesen, wir haben nämlich ein Kontakt in Düsseldorf. Wir nahmen ein Hammer und montierten erstmal die Nägel an den Wänden - das Ganze hat um die 5 Stunden gebraucht.

Vielleicht erkennt jemand in diesem Bild mein persönliches und allererstes Labyrinth-Buch ! Da steht drauf: "Martin´s Labyrinthe". Die Preise habe ich nicht mehr so im Kopf - es war ganz günstig - glaube so um die 5 Euro. Die Bilder waren natürlich teuer, wegen dem Anschaffen des Materials. Mindestens über 20 Euro - wobei wir das auch versucht haben, möglichst günstig zu machen.

 

Am nächsten Tag kam dann schon die Ausstellung!

Neben dieser Ausstellung lief Ikebana und ein paar weitere Programme. Das Traurige war eben, dass die Leute NICHT NUR wegen meinen Labyrinthen kamen, sondern eigentlich wegen Ikebana. Umso größer war eben das Wunder, dass wir doch ein paar Leinwände und Bücher verkaufen konnten. Im Bild sieht man auch, dass die Labyrinthe mit dem blauen Stift gelöst wurden - das geht bei diesen Leinwänden, weil es sich um Whiteboard handelt - die kann man nämlich wegwischen.

 

Zur Krönung lief bei dieser Ausstellung noch ein Konzert, u.a. auf meinem Keyboard: Ich spielte Chopin und ein paar weitere Eigenimprovisationen. Auch an diesem Tag, hatte es geregnet.

Es kamen insgesamt über 100 Leute zu dieser Ausstellung (bzw. zu Ikebana... ) - die Erfahrung war es wert und ich habe ein paar Fotos gemacht, die ich in Erinnerung behalten werde.